Grundschule Marktl
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Das Motto lautete: "Ab auf den Acker!"

Marktler Grundschüler beteiligt an Bildungsprojekt "GemüseAckerdemie" – Der Start erfolgte mit der ersten Pflanzaktion

Marktl. Die Zweitklässler der Grundschule Marktl beteiligen sich am Bildungsprojekt "GemüseAckerdemie". Das Motto dabei: "Ab auf den Acker!" Mit Rektorin und Klassleitung Doris Orsan sowie Helfern machten sich die Schülerinnen und Schüler vor wenigen Tagen mit Schaufeln und Gießkannen ausgerüstet auf den nahe gelegenen Acker.




Mit merklicher Begeisterung machten die Kinder bei dem Projekt mit. −Foto: red



Dort wurden sie bereits von Kathi Rudolph, Regionalkoordinatorin von "Acker e.V." erwartet. Zahlreiche Pflänzchen und Samen von rund 25 Gemüse- und Salatsorten sollten in Beete eingesetzt werden. Eingeteilt in Gruppen und unterstützt von jeweils einem Helfer bepflanzten die Kinder ihre Beete. Angeleitet wurden sie von einem detaillierten Beet- und Pflanzplan. Mit sichtlicher Freude wurde gegraben, gegossen und eingepflanzt. Nach rund zwei Stunden waren die Beete, die bereits von anderen Klassen gut präpariert worden waren, voll mit Salat und Gemüse.

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Marktl sollen in vielerlei Hinsicht vom Projekt profitieren und werden deshalb von der AOK-Altötting/Mühldorf sowie der Gemeinde Marktl mit Bürgermeister Benedikt Dittmann finanziell unterstützt. "Die Kinder und Jugendlichen wissen oft gar nicht mehr, wann welche Gemüsearten in der Region Saison haben, da sie ganzjährig vor üppig gefüllten Supermarktregalen stehen. Was gerade nicht bei uns wächst, wird importiert", so Direktor Andreas Kochbeck von der AOK Altötting/Mühldorf. Um die Kenntnisse rund um den regionalen Gemüseanbau zu verbessern, beteiligt sich die Grundschule Marktl. Mit der GemüseAckerdemie will die AOK Schülerinnen und Schülern nahebringen, wie man Gemüse anbaut, pflegt und erntet und so deren Ernährungskompetenz stärken.

"Mindestens einmal in der Woche hegen und pflegen die Kinder aller Klassen ihr Gemüse auf dem Feld. Sie lernen dabei viel über gesunde Nahrungsmittel und gesunde Ernährung", ist sich Schulleiterin Doris Orsan sicher.

Nach den bisweilen schwierigen Unterrichts-Umständen wegen Corona war der außerschulische Lernort an der frischen Luft für alle eine willkommene Abwechslung. Vermittelt wird bei dem Projekt die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelproduktion: Die Kinder pflanzen und pflegen das Gemüse nicht nur, sondern ernten und vermarkten es auch. Im Vorfeld des Projekts waren die Lehrerinnen geschult und mit umfangreichem Bildungsmaterial für ihren Unterricht ausgestattet worden. − red





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